Ein Buch von der großen Verwunderung über eine Zeit, die von Krise zu Krise stolpert, ohne die tieferen Ursachen dieser modernen Erdbeben zu verstehen - oder: verstehen zu wollen? Botho Strauß, der große Einzelgänger der zeitgenössischen Literatur in Deutschland, hebt in diesen Erzählungen die Religion und die Mythen, die Gegenwart als Teil der Geschichte, das Verhältnis der Geschlechter, das Unzugängliche und das Unerklärliche, das Übersehene und das Unverbundene in unterschiedlicher Beleuchtung hervor. Sein neuer Prosaband vereint Träumerei und strenge Zeitdiagnose.
Ihre Verse haben Jahrtausende überdauert wie Sapphos Poesie; sie schrieben in düsteren Verhältnissen wie die Schwestern Brontë, erfanden den weiblichen Fantasy-Roman wie Irmtraud Morgner, radikale Schreibweisen wie Elfriede Jelinek und die berühmteste Romanfigur der Gegenwart, Harry Potter.
99 schreibende Frauen haben Verena Auffermann, Gunhild Kübler, Ursula März und Elke Schmitter für ihren weiblichen Kanon der Literaturgeschichte ausgewählt. Sie porträtieren die Autorinnen, betten ihr Werk in Lebens- und Zeitumstände, positionieren sie innerhalb literarischer Traditionen und an deren Bruchstellen. Eine Wanderung durch die weiblichen Gefilde der Weltliteratur, für die man nichts mitbringen muss als Neugier und Leselust.
Auf den Spuren Marco Polos erzählt Philippe Ménard die Geschichte von dessen sagenumwobenen Reisen, von fernen Ländern und fremden Völkern. Zeitgenössische Illustrationen vermitteln einen Eindruck von den historischen Begebenheiten während großformatige Aufnahmen die Landschaften und Orte zeigen, die der berühmte Entdecker bereiste – ein wahrer Prachtband.
»Reinhard Kaiser hat sich die Mühe gemacht, den Simplicissimus Satz für Satz in ein so verständliches wie elegantes, dazu unbedingt zeitgenössisches Deutsch zu übertragen – eine Übersetzung aus dem Deutschen ins Deutsche, wie man sie auch mancher anderen Schrift des 17. und 18. Jahrhunderts wünschen möchte. Das Ergebnis ist die unverhoffte Wiederkehr eines ziemlich verschollenen Meisterwerks, ein kleines Wunder des Literaturbetriebs.« Mathias Schreiber, DER SPIEGEL